GASTBEITRAG: Big, bigger, 2022 – das Jahr der großen Hochzeiten!

Viele Hochzeitspaare mussten in den letzten beiden Jahren ihre Feierlichkeiten absagen. Diesen Sommer werden die Hochzeiten nachgeholt – und zwar im großen Stil!
Ein Beitrag von
Alessandra Prinz

Wie lange sind die Brautpaare zusammen, bevor sie heiraten? Wo werden die meisten Heiratsanträge gemacht und wie viel lassen sich die Deutschen eine Hochzeitsfeier kosten?

Alles zu den kreativsten Anträgen,Tabus und Trends 2022 erfahrt ihr hier!

Jedes dritte Paar lädt mehr als 76 Personen ein

Die letzten zwei Jahre waren für viele Paare nicht leicht: Hochzeiten wurden abgesagt oder nur im kleinen Kreis gefeiert. Durch die aufgehobenen Corona-Maßnahmen sind Feste mit vielen Gästen wieder möglich. Laut der aktuellen Hochzeitsstudie der kartenmacherei möchten die Hochzeitspaare in diesem Jahr vor allem eins: groß feiern! Jedes dritte Paar (35 Prozent) lädt mehr als 76 Gäste zu ihrer Hochzeitsfeier ein. 14 Prozent feiern sogar mit über 100 Personen. Eine ganz intime Hochzeit bevorzugen nur zwei Prozent der Brautpaare: Sie möchten lieber zu zweit diesen besonderen Tag verbringen.

 

Hochzeitsbudget größer als im Vorjahr

Mit durchschnittlich mehr Gästen als im Vorjahr steigen auch die Kosten: Zwischen 10.000 und 15.000 Euro gibt mehr als jedes vierte Brautpaar für seine Hochzeit aus. Fast jedes zehnte Paar lässt sich den schönsten Tag im Leben sogar mehr als 20.000 Euro kosten. Essen und Getränke sind dabei der größte Kostenfaktor. Doch auch bei den Trauringen lassen sich die Brautpaare nicht lumpen: 64 Prozent investieren dafür mehr als 1.000 Euro.

 

Fast alle der befragten Brautpaare kommen für die Kosten ihrer Hochzeit selbst auf. Zusätzliche finanzielle Unterstützung gibt es häufig noch von den Eltern – hier zeigen sich die Eltern der Braut (23 Prozent) allerdings großzügiger als die des Bräutigams (19Prozent). Um von der Verpflegung über das Brautkleid bis hin zu den Einladungs- und Danksagungskarten aufzukommen, nehmen drei Prozent der Befragten einen Hochzeitskredit auf.

 

                             

Hohzeitsstudie der Kartenmacherei

 

Hochzeits-Tabus: Das sind die größten No-Gos

Gerade bei einem so besonderen Tag wie der Hochzeit gibt es Patzer, auf die die Brautpaare gut und gerne verzichten können. Zu den größten Peinlichkeiten zählen Gäste, die sich in den Vordergrund spielen oder beim Buffet zugreifen, bevor es überhaupt eröffnet wurde. Auch ein Gast in Weiß ist für die meisten Paare noch immer ein absolutes Tabu. Wobei es für fünf Prozent der Befragten völlig in Ordnung ist, wenn ein Hochzeitsgast im weißen Kleid zur Feier erscheint. Peinliche Reden finden übrigens Männer weniger schlimm als Frauen:  Für 20 Prozent sind sie sogar „völlig in Ordnung“, während das nur neun Prozent der Frauen so sehen.

 

Erfahrt hier mehr dazu!

 

Liebe lieber ungewöhnlich: kurioseHeiratsanträge

Wenn es um den Heiratsantrag geht, können sich die Deutschen durchaus kreativ zeigen. Zwar ist es noch immer Standard, dass vor allem die Männer (83 Prozent) zu Hause oder im Urlaub „auf die Knie gehen“. Doch dem ein oder anderen war das zu langweilig und ließ sich daher für die alles entscheidende Frage etwas ganz Besonderes einfallen. Das sind die außergewöhnlichsten Heiratsanträge 2022:

 

Platz 1: Bei der Abholung eines neuen Autos
Platz 2: Auf einer Burg
Platz 3: Im Zoo im Pinguingehege
Platz 4: Im Ferropolis Museum
Platz 5: In einer Scheune
Platz 6: Im Krankenhaus nach der Geburt eines Kindes
Platz 7: Im Schrebergarten
Platz 8: Im Planetarium
Platz 9: Vor dem Kölner Dom
Platz 10: Bei einem Fotoshooting

 

Übrigens wird mehr als jede zehnte Ehe ganz ohne traditionellen Heiratsantrag geschlossen. Das sind vier Prozent mehr als im Vorjahr.

 

Die Deutschen lassen sich mit dem Heiraten Zeit

Viele Paare treten erst nach vier bis sieben Jahren Beziehung vor den Traualtar (39 Prozent). Jeder Vierte wartet damit sogar mindestens acht Jahre. Für drei Prozent hingegen wird nach weniger als einem Jahr bereits der Bund der Ehe geschlossen. Als Heiratsgrund Nummer 1 zählt nach wie vor: die Liebe!

95 Prozent der befragten Pärchen geben an, dass Liebe und Zusammengehörigkeit den größten Einfluss auf die Entscheidung hatten zu heiraten. Doch auch die Familienplanung ist für 77 Prozent ein Heiratsgrund. Steuerliche Vorteile hingegen sind nur für 23 Prozent der Paare ein Ehe-Anlassund für jeden Zweiten spielt auch die Religion überhaupt keine Rolle.

 

Schaut hier genauer in die Studie der Kartenmacherei rein!

 

Und wo darf die Trauung stattfinden? Für eine standesamtliche Eheschließung entscheiden sich mit 71 Prozent ein Großteil der Brautpaare. Allerdings gibt es bei den kirchlichen Trauungen einen kleinen Aufwärtstrend: Während sich im letzten Jahr nur 16 Prozent kirchlich trauen ließen, sind es in diesem Jahr mit 21 Prozent schon deutlich mehr. Auch der Trend zur Trauung durch einen freien Redner oder Rednerin setzt sich fort: Fünf Prozent der Hochzeitspaare entscheiden sich für diese sehr persönliche Trauung.

Dies sind die Ergebnisse der Hochzeitsstudie der Kartenmacherei.

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